Wie „esszett“ einmal unseren Spieler mit der Nummer 18 abtropfen ließ…
Wir schrieben den 01. September 2010, es war ein klarer, wolkenloser Abend und im Eintracht-Museum zu Frankfurt am Main versammelten sich gut gelaunte und erwartungsfrohe Menschen zu einer Veranstaltung. Es ging um die Vorstellung des neuen Buches „Adler auf der Brust“ von Doc Hermann und Jörg Heinisch. In dem Buch werden 100 verdiente und erfolgreiche Spieler der inzwischen 111jährigen Eintracht-Geschichte vorgestellt.
Als Delegation von Blog G waren Ursula, ß (aka Meier-Groupie) und meine Wenigkeit anwesend. Unser Standort war wie immer strategisch günstig gewählt: Stehplatz schräg hinter den Stühlen im Zuschauerraum. Das bedeutete einen guten Blick auf Bühne und Leinwand, direkte Nähe zum Eingang und barrierefreier Zugang zur Theke.
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Der Unterschied zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV lässt sich vielleicht am besten an zwei Brasilianern festmachen. Während der eine im Dienste der Hanseaten, der 36-jährige Zé Roberto, uneingeschränkter Herrscher auf dem Platz war, wirkten die Aktionen seines um 12 Jahre jüngeren Konkurrenten bei den Hessen dagegen fast lethargisch. Während Zé Roberto 73 Ballkontakte hatte, hatte Caio 47. Bei Caio kamen 25 von 31 Pässen an den Mann, bei Zé Roberto 48 von 54. Und gefühlt wirkte das Ganze noch viel eindeutiger. Wobei es nicht fair wäre, die Niederlage von Eintracht Frankfurt auch im zweiten Spiel dieser noch jungen Saison an Caio festzumachen. Eher schon an dessen Trainer, der diesen und den ein oder anderen seiner Spieler, die wieder einmal nach gut einer Stunde an die Grenze ihrer körperlichen Fitness gekommen waren, zu erlösen.
An der sensationell verschwurbelten Überschrift kann man erkennen, dass dies zu großen Teilen kein Beitrag aus meiner Tastatur ist. Solch nette Formulierungen fallen mir im Leben nicht ein; in diesem Leben, in dem ich kein Meister mehr werde, weil dies andere verhindern. Es handelt sich im nun Folgenden um ein paar Zeilen des ehrenwerten “schusch”, der ein paar Dinge gerade zu biegen hat und dies auch in aller Deutlichkeit tut. Ein Groundhopping-Bericht ist es dann aber trotzdem nicht geworden, was der Autor sicherheitshalber gleich im ersten Satz klarstellt. Sehr gut. Damit wir aber einen Tag vor dem ersten Heimspiel dieser gebrauchten Saison nicht völlig den Bezug zur Eintracht verlieren, habe ich noch ein paar Anmerkungen und Bilder mit hier reingepackt. Ist zwar ein thematisch völlig wirres Durcheinander, für dass man bei einer Zeitung (im “Print”, wie die Fachleute sagen) gesteinigt werden würde, aber wir sind ja hier nicht im Print. Wir sind ja schon viel weiter, auch wenn wir wertkonservativ und von ewig gestern sind. Auf geht’s also mit schuschs keinem Groundhopping-Bericht.
