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Dum spiro, spero.
03.09.2010

Ein Gastbeitrag von Holger M.

Wie „esszett“ einmal unseren Spieler mit der Nummer 18 abtropfen ließ…

Wir schrieben den 01. September 2010, es war ein klarer, wolkenloser Abend und im Eintracht-Museum zu Frankfurt am Main versammelten sich gut gelaunte und erwartungsfrohe Menschen zu einer Veranstaltung. Es ging um die Vorstellung des neuen Buches „Adler auf der Brust“ von Doc Hermann und Jörg Heinisch. In dem Buch werden 100 verdiente und erfolgreiche Spieler der inzwischen 111jährigen Eintracht-Geschichte vorgestellt.

Als Delegation von Blog G waren Ursula, ß (aka Meier-Groupie) und meine Wenigkeit anwesend. Unser Standort war wie immer strategisch günstig gewählt: Stehplatz schräg hinter den Stühlen im Zuschauerraum. Das bedeutete einen guten Blick auf Bühne und Leinwand, direkte Nähe zum Eingang und barrierefreier Zugang zur Theke.
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Nix zu Eintracht Frankfurt

Aus gegebenem Anlass

Ich wurde da praktisch via Internet dazu aufgefordert. Zu einem Zeitpunkt, zu dem ich, ich habe es überprüft, tatsächlich einmal geschlafen habe. Der via Internet praktisch sozusagen erfolgten Aufforderung komme ich hiermit nach, auch wenn es der Autor vielleicht gar nicht als Aufforderung sieht, sondern er, ähnlich wie ich, einfach mal was reinschreiben wollte, in dieses Internet. Natürlich weiß ich schon lange

Abstieg ist Arsch

und neuerdings tue ich es auch wieder exponiert kund. Aber nur, weil man mich dazu aufgefordert hat. Oder herausgefordert. Oder was auch immer.
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Und sonst so...
Eintracht Frankfurt

Bäumchen wechsel nicht

Nur noch ein paar Stunden, dann schließt es, das Transferfenster für die Hinrunde der Saison 2010/2011. Und, wenn mir keine wichtige Nachricht entgangen ist, sind die Spieler Bellaid, Steinhöfer und Tosun noch immer auf der Gehaltsliste von Eintracht Frankfurt. Aber lassen wir uns mal besser nicht treiben. Wir können entspannt sein, hatten wir doch sowieso eine so ruhige Transferphase wie selten zuvor.

Was seit dem Dienstschluss gestern geschah…
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Eintracht Frankfurt

Wunden lecken

“Irgendwann wird der Motor richtig zum durchstarten kommen.” Michael Skibbe macht, was alle Trainer machen, deren Erfolgsbilanz für den Moment nicht gerade gut aussieht. Auch Maik Franz, rustikaler Verteidiger, stößt ins gleiche Horn: “Wir haben zwei ordentliche Spiele abgeliefert, aber die Ergebnisse sagen was anderes.” Auf das selbst ausgelobte Saisonziel von 50+x Punkten angesprochen, reagierte der Trainer relativierend: “Da kann man die Saison jetzt nach jedem Spieltag drüber reden. Ich werde das heute das allerletzte Mal machen: Unser Ziel sind 50 Punkte, dass ist das, was wir uns in etwa zutrauen bei einem optimalen Saisonverlauf. Das wird auch unser Ziel bleiben, und man kann gerne mal zur Halbserie darüber sprechen, wie weit man von seinen Zielen entfernt ist.” Und direkt zum Spiel gegen den HSV: “Wir haben das etwas unglücklichere Ende gehabt heute”.
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Eintracht Frankfurt

Da läuft was schief

Foto: Stefan KriegerDer Unterschied zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV lässt sich vielleicht am besten an zwei Brasilianern festmachen. Während der eine im Dienste der Hanseaten, der 36-jährige Zé Roberto, uneingeschränkter Herrscher auf dem Platz war, wirkten die Aktionen seines um 12 Jahre jüngeren Konkurrenten bei den Hessen dagegen fast lethargisch. Während Zé Roberto 73 Ballkontakte hatte, hatte Caio 47. Bei Caio kamen 25 von 31 Pässen an den Mann, bei Zé Roberto 48 von 54. Und gefühlt wirkte das Ganze noch viel eindeutiger. Wobei es nicht fair wäre, die Niederlage von Eintracht Frankfurt auch im zweiten Spiel dieser noch jungen Saison an Caio festzumachen. Eher schon an dessen Trainer, der diesen und den ein oder anderen seiner Spieler, die wieder einmal nach gut einer Stunde an die Grenze ihrer körperlichen Fitness gekommen waren, zu erlösen.
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Eintracht Frankfurt

28.08.10: Eintracht Frankfurt - Hamburger SV

Oder von mir aus auch SGE vs. HSV. Richtungsweisend für den Verlauf der Saison ist es nicht, wenn gestern die Stadt Kaiserslautern gegen die Stadt München gewonnen hat. Und schon gar nicht richtungsweisend für das, was am Ende der Spielzeit in der Tabelle manifestiert sein wird. Bayern wird trotz dieser Niederlage oben stehen, Kaiserslautern unten. So ist das halt im Fußball.

Richtungsweisend für die Saison war es auch nicht, dass die Stadt Frankfurt letztes Wochenende in der Stadt Hannover eine Niederlage einstecken musste. Richtungsweisend wäre es, wenn man auch heute gegen den HSV verlieren würde und dann in Mönchengladbach gleich nochmal. Aber da ist ja zum Glück erst mal die Herbstpause dazwischen. Reicht ja jetzt auch mal wieder, nach zwei Wochen Bundesligafußball.

Eintracht Frankfurt

In Bremen findet kein Genueser Derby statt (aber nach Fisch stinken ist egal)

Foto: Stefan KriegerAn der sensationell verschwurbelten Überschrift kann man erkennen, dass dies zu großen Teilen kein Beitrag aus meiner Tastatur ist. Solch nette Formulierungen fallen mir im Leben nicht ein; in diesem Leben, in dem ich kein Meister mehr werde, weil dies andere verhindern. Es handelt sich im nun Folgenden um ein paar Zeilen des ehrenwerten “schusch”, der ein paar Dinge gerade zu biegen hat und dies auch in aller Deutlichkeit tut. Ein Groundhopping-Bericht ist es dann aber trotzdem nicht geworden, was der Autor sicherheitshalber gleich im ersten Satz klarstellt. Sehr gut. Damit wir aber einen Tag vor dem ersten Heimspiel dieser gebrauchten Saison nicht völlig den Bezug zur Eintracht verlieren, habe ich noch ein paar Anmerkungen und Bilder mit hier reingepackt. Ist zwar ein thematisch völlig wirres Durcheinander, für dass man bei einer Zeitung (im “Print”, wie die Fachleute sagen) gesteinigt werden würde, aber wir sind ja hier nicht im Print. Wir sind ja schon viel weiter, auch wenn wir wertkonservativ und von ewig gestern sind. Auf geht’s also mit schuschs keinem Groundhopping-Bericht.
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