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Dum spiro, spero.
12.03.2010
Eintracht Frankfurt

Gewissenskonflikt

Es ist bekannt: Ich neige zum Lesen. Hang zum Zweitbuch und so. Optimale Kombination zwischen Fußballinteresse und Leseleidenschaft sind da natürlich immer wieder Bücher über Fußball (siehe auch “Kick des Lebens”). Unglücklicherweise habe ich mir vor einiger Zeit vorgenommen “Wenn die Eintracht spielt” von Otto A. Böhmer zu lesen und darüber zu schreiben. Aber nichts ist langweiliger und unsinniger als Verrisse. Und so bin ich jetzt in einem Gewissenskonflikt. Völlig untypisch fange ich mal mit den Fakten an.

Objektiv, reflektiert, aber immer noch völlig unqualifiziert

Wir schreiben das Jahr 2006. Bei der Eintracht werden neugierig die Neuzugänge Albert Streit, Naohiro Takahara, Sotirios Kyrgiakos und Michael Thurk beobachtet. Fußball-Deutschland taumelt von allgemeiner Klinsmann-Skepsis in das Sommermärchen. Rafael Klugmann, Eintracht-Fan und Aussteiger, hat Probleme. Zuallererst mit seinem Gedächtnis. Dann mit dem Alkohol. Aber auch mit seiner Psychologin, in die er sich verliebt hat. Und schließlich mit seinen Gastgebern, bei denen er während der WM in Frankfurt untergekommen ist.
In einer kurzweiligen Ich-Erzählung erfahren wir das alles aus erster Hand.
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