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Dum spiro, spero.
12.03.2010
Spochtmeldungen

Abseits ist dann…

Screenshot: sky.de… wenn der Schiedsrichter pfeift. Nur pfeift er halt nicht, wenn ein Pfiff einen Bayern-Spieler am Torerfolg hindern würde. Und so gibt uns Tom Henning Øvrebø in der Champions League am Mittwochabend eben den Herbert Fandel (Kyllburg). Der pfeift ja bekanntermaßen auch nicht (mehr).

Jetzt gibt es Menschen, die Anhänger anderer Bundesligaclubs sind, die deshalb “in der Liga natürlich nicht” zu den Bayern halten, “aber international schon, da will ich schon, dass eine deutsche Mannschaft gewinnt. Klar doch, oder?”. Sicher — klar doch.
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Eintracht Frankfurt

Ratlosigkeit

Foto: EELAls gestern endlich diese grotesk anmutende Parodie eines Pokalspieles abgepfiffen war, und sich die Spieler von Eintracht Frankfurt Richtung Kabine schlichen, stellten sich nur zwei Akteure der Komödie mit dem Titel “Eintracht Frankfurt gegen Bayern München” den Fragen der Reporter: Der Kapitän Christoph Spycher und der an diesem Abend überfordert wirkende Abwehrspielerdarsteller Maik Franz. Die Interviews nach dem Spiel war die stärkste Leistung des Frankfurter Innenverteidigers an diesem Abend. Patrick Ochs rannte mit den Worten “ich muss mich erst mal beruhigen” an den Journalisten vorbei, und auch Michael Skibbe war in den ersten Minuten nach der Partie für die schreibende Zunft nicht zu bekommen. Die stand derweil in kleinen Gruppen zusammen und wusste auch nicht so genau, wie sie die vergangenen 90 Minuten kurz vor Redaktionsschluss kommentieren sollte. Ratlosigkeit allerorten.
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Eintracht Frankfurt

Ich schäme mich

Warum eigentlich ich? Ich habe nicht da unten gestanden. Egal. Ich möchte trotzdem die Zuschauer des gebührenfinanzierten Fernsehens um Entschuldigung bitten. Die hatten einen Pokalfight erwartet. Was sie zu sehen bekamen, spottet jeder Beschreibung.

Ich habe kein Problem mich lächerlich zu machen. Was ich hasse ist gedemütigt zu werden. Keine Ahnung, wie man am Sonntag gegen Bochum gewinnen will. Natürlich bin ich trotzdem da.

Die Leidensfähigkeit des Frankfurter Publikums scheint endlich zu sein. Heute verließen die ersten Zuschauer nach 20 Minuten das Stadion. Ich blieb bis zum Schluss. Geschieht mir recht. Ich habe es gewusst.

Eintracht Frankfurt

Pokalgedanken

Die Pokalauslosung meint es in dieser Saison gut mit unserer Eintracht aus Frankfurt. Nachdem man in der ersten Pokalrunde noch im Vorort Offenbach antreten musste, hat man nun das zweite Heimspiel in Folge zugelost bekommen. Nachdem man im ersten Pokalheimspiel gegen Aachen zehn Tore zu Gesicht bekam, kommen nun die Bayern aus München nach Frankfurt.

Vier Tage vor diesem Pokalknaller, der es sogar zur Live-Übertragung der ARD geschafft hat, musste die Eintracht in München antreten und verlor unglücklich. So zumindest die Aussage von Heribert Bruchhagen im Doppelpass: „Wenn man so kurz vor Schluss des Spiels das Gegentor kassiert ist eine Niederlage immer unglücklich.“ Die Eintracht präsentierte sich in München reifer als noch in der letzten Saison, wo man dort mit 0:4 verlor. Und wer weiß was passiert wäre, wenn Meier nicht zurückgepfiffen worden wäre. Ob das am neuen Trainer oder der vermeintlich schwächeren Verfassung der Bayern lag, darüber darf man spekulieren. Jedoch macht man sich als Anhänger von Eintracht Frankfurt so seine Gedanken zum kommenden Spiel und hiermit möchte ich einen Appell an Michael Skibbe richten.
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Eintracht Frankfurt

An der Taktik gescheitert

Am Ende dann hatte Eintracht Frankfurt das Spiel gegen Bayern München mit 1:2 Toren verloren. Absolut zu recht verloren, wenn auch ziemlich schmeichelhaft mit nur einem Tor Unterschied. Eintracht Frankfurt hatte diese Bundesligapartie gegen spielerisch Konzept- und Ideenlose Bayern auch deshalb nicht erfolgreicher gestalten können, weil bei Eintracht Frankfurt am Schluss der Begegnung Spieler auf dem Platz waren, die dort nichts zu suchen hatten. Und auch deshalb, weil die, die noch auf dem Platz waren, auf der falschen Position eingesetzt waren.

Im Grunde also hat gar nicht Eintracht Frankfurt gegen Bayern München verloren. Gestern, nachdem dieses über weite Strecken schwache Bundesligaspiel abgepfiffen war, hatte vor allem der Trainer Michael Skibbe gegen den Trainer Louis van Gaal verloren.
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Eintracht Frankfurt

Fröttmaning - Eintracht Frankfurt

Foto: Stefan KriegerDurch den zuschauerfreundlichen Spielplan der DFL bedingt, die das Heimspiel des Bornheimer Zweitligaclubs FSV Frankfurt gegen die wahren Münchner auf 13:00 Uhr am Hang angesetzt hat, werde ich wohl das erste Tor der Eintracht in Fröttmaning ganz knapp verpassen. Beim zweiten und dritten bin ich dann voller Aufmerksamkeit, beim vierten schon leicht benebelt. Nicht im Sinne eines Arbeitnehmers, aber man nimmt was man kriegt. Angst haben wir ja keine, damals hatten wir Angst, sagt der Paddy. Heute nicht. I wo. Und weil heute sonst alles anders ist als in den vergangenen Jahren dachte sich Trainer Skibbe wohl, er müsse den Freitag gestalten wie immer.
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Eintracht Frankfurt

Angst essen Tore auf

Bayern München ist seit 1963 in 39 Bundesliga-Heimspielen gegen Eintracht Frankfurt bislang drei mal von den Hessen bezwungen worden.

Drei. Mal.

Grund genug für die Münchener Abendzeitung, in ihrem Bericht “Götterdämmerung” einen Satz wie diesen zu schreiben

“Angstgegner Eintracht Frankfurt fordert die Bayern im Doppelpack, am Samstag daheim in der Liga, am Mittwoch auswärts im DFB-Pokal.”

Jetzt machen sie sich schon vor uns in die Hose. O tempora, o mores.
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Eintracht Frankfurt

Oh Wunder!

Wunder gibt es immer wieder” soll er also gesagt haben, der sympathische Maik Franz, seines Zeichens Innenverteidiger (rechts!) bei Eintracht Frankfurt.

Ein Wunder wird am Samstag auch nötig sein. Denn mit der Leistung von gestern im Champions-League-Spiel gegen Girondins Bordeaux wird der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in der Bundesliga keinen Blumentopf gewinnen können. Und einen Bembel schon mal gar nicht.
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Der nächste Gegner ist immer der schwerste

The world according to Uli H.

“Lehmanns Nachfolger in der Nationalelf wird auf jeden Fall Rensing und sonst keiner. Da können sich alle anderen auf den Kopf stellen” *

“Kroos und Rensing wurden damals in den Belgrader Nachthimmel gehoben, und wo sind sie jetzt? Hört mir auf mit dem Hochjubeln” **

* Quelle
** Quelle

Eintracht Frankfurt

Eine Stunde

Das, was da gestern im frei verfügbaren Kommerzfernsehen aus München als Null-Null zu sehen war, war wirklich eines der besseren Sorte. Sag ich jetzt einfach mal so. Obwohl man sich mit einer solchen Beurteilung naturgemäß eher schwer tut, sind einem beide Mannschaften doch bestenfalls egal.

Aber — und jetzt schleimen wir uns locker und geschmeidig mal für einen kurzen Moment mit ein wenig Fair-Play-Grütze ein — das konnte sich über sechzig Minuten sehen lassen, was unser nächster Gegner im Pokal da bot. Klose besser als erwartet, Fronck und Arjen der Seehund quirlig, dahinter Müller erstaunlich frech auch gegen einen solchen Widersacher, selbst Ottl vermittelte den Eindruck er hätte einen Plan von dem, was zu tun ist.
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