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Dum spiro, spero.
21.03.2010
Eintracht Frankfurt

Heute kein Eintrag

Denn ich lasse mich weder treiben noch von der Tagesaktualität leiten. Erst muss die Wertigkeit eingestuft werden, dann wird mit ruhiger Hand in die Tasten gegangen. Inzwischen wird die Entwicklung beobachtet. Das Geschäft ist schnelllebig, da ist abwägen unverzichtbar. Ich sehe weder Eile noch Not. Wenn ich es auch in Zukunft nicht schaffe, muss ich eben gehen.

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Gute Bekannte und alles wie immer

Alles easy. Schwegler ist — natürlich — fit, bei Spycher ist alles wieder ok, Meier hat noch leichte Probleme im Adduktorenbereich, Michael Skibbe kennt die Mannschaft des HSV gut, die Mannschaft (Eintracht) kennt die Mannschaft (HSV) gut, Jarolim wird wohl durch Ze Roberto ersetzt, alle kennen van Nistelrooy gut, die Auf- und Einstellung der Mannschaft (Eintracht) bleibt — natürlich — bis zum Wochenende noch offen, außer bei Altintop, da darf man davon ausgehen, dass er spielen wird, genau wie Schwegler, dessen Fehlen sich in den Spielen gegen Köln und Freiburg im Spielaufbau bemerkbar gemacht hat, weil er das Spiel gut verlagern kann, von rechts nach links und umgekehrt. (1)
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Damit die Richtung stimmt

Herrschaften, bitte wandern Sie ab. Werfen Sie einen Blick in die Klappergass. Nein, stopp, falsch: Verweilen Sie einen Moment in der Klappergass, schauen Sie sich um, lesen Sie. Ein Blick genügt nicht, um Einblick zu erhalten. Wenn Sie wieder zurückgekehrt sind, können wir hier weitermachen. Vielen Dank, bis gleich.
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Dienst nach Vorschrift

BLOG-G ist in Sachsenhausen und (näherer) Umgebung dafür bekannt, dass der Autor öfter seine Meinung wechselt als der durchschnittliche männliche Hesse die Unterwäsche. Also zirka zweimal pro Woche, Weihnachten nach dem Bade einmal zusätzlich. Im Sommer tragen wir einfach keine. Meinung.

Anlass für diese durchaus holprige Einleitung ist, wie könnte es anders sein, das Interview mit dem Trainer von Eintracht Frankfurt (und um Eintracht Frankfurt geht es hier — die Gelangweilten bitte ich an dieser Stelle mit der Fernbedienung den Sender zu wechseln, danke für die Aufmerksamkeit so weit) in der Frankfurter Rundschau. Kostenfrei auch für Nicht-Abonnenten im Internet abrufbar. Wer weiß, wie lange noch. Aber das ist ein anderes Thema. Und, bevor ich’s vergesse, spiele ich eine Stärke des Internets aus: Hier ist der Link zu besagtem Interview.
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Frühlingsgefühle

Nur lachende Gesichter wohin man auch schaut. Gut, vielleicht nicht in Berlin, aber wenn interessiert schon die Hertha? Gesten jedenfalls auf der der Mitgliederversammlung der Frankfurter Eintracht: Der amtierende Vereinspräsident Peter Fischer (links, im gedeckten Anzug) begrüßt den amtierenden Cheftrainer Michael Skibbe (rechts, Sakko plus T-Shirt mit Pfeil nach unten!) überschwänglich mit den Worten “Wir sind sehr, sehr froh und sehr stolz, dass er unser Trainer ist, er hat 100 Prozent Zustimmung aller Gremien”.

Es ist nicht überliefert, ob die Kapelle danach einen Tusch gespielt hat. Vielleicht als kleine Reminiszenz auf das kommende Spiel gegen Mainz. Genau genommen ist nicht mal überliefert, ob eine Kapelle vor Ort war.
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Presseschau 26.11.09

Es gibt Menschen, die hört man, auch wenn man ihre Worte nur liest. Wenn Heribert Bruchhagen also zum Berliner Coach befragt wird, sagt er Sachen wie

“Friedhelm und ich haben schon vor 40 Jahren gegeneinander gespielt, er in Uerdingen, ich in Gütersloh, und wir haben hier in Frankfurt sehr gut zusammengearbeitet. Aber ich bin nicht mit ihm befreundet.”

Beim der Lektüre solcher Sätze sieht man den Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt, man meint ihn greifen zu können, und man hört ihn vor allem. Es ist das Sprachkleid. Auch wenn einmal der Fußballer in Bruchhagen kurz zum Vorschein kommt: “Das ist alles nur Gebabbel” — im Tagesspiegel ders Haupstadt West-Sektors der Ostzone.
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Mittwoch, 11. November 2009

Es gibt Tage, da kann ich einfach keinen eigenen Beitrag erstellen. Doch selbst an solchen Tagen gibt es Sachen, über die man reden wird. Auch wenn sie heute noch nebensächlich erscheinen. Es gibt sie einfach - nach dem Klick.
Für den, dem danach ist.
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Vertauschte Rollen

Für die, die es verpasst haben, gibt es den Auftritt von Michael Skibbe beim gestrigen Heimspiel dort, wo laut sarkastischer Stimmen besonders im Internet für gewöhnlich die Spieler von Eintracht Frankfurt gesichtet werden: Youtube. Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Michael Skibbe macht seine Sache sehr gut. Er lässt sich weder durch Volker Hirth aus dem Konzept bringen, der den Trainer von Eintracht Frankfurt mit “Herr Bruchhagen” anspricht (Teil 1, bei Minute 3:25), noch durch Thomas Berthold, der teilweise in das Gewand des Moderators schlüpft und Michael Skibbe zu seiner Rolle als Trainer befragt. Thomas Berthold hatte an dieser Stelle ein Näschen für die Situation. Denn Michael Skibbe trat iim gestrigen “heimspiel” nicht als Trainer auf, sondern vielmehr als das, was eigentlich Heribert Bruchhagen sein sollte: Sportdirektor von Eintracht Frankfurt.
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Das Netz

Man hätte mal nachfragen müssen. Ich jedenfalls verstehe es nicht so ganz, wie das damals im Edelweiß, “abseits der großen Scheinwerfer“, beim Gespräch zwischen Heribert Bruchhagen und Pirmin Schwegler wirklich zuging.

Plötzlich stehen Fans im Lokal und mustern die beiden Gesprächspartner. “Irgendjemand hatte uns gesehen, eine Nachricht im Internet gepostet”, erzählt Bruchhagen […]

Wie war das genau? Andere Gäste sehen den Westfalen und den Schweizer, die ausgerechnet (!) in Sachsenhausen so etwas wie Ruhe im ausgerechnet (!) “einzigen österreichischen (!) Restaurant der Region” suchen, und melden diese Sensation per Handy an das Internet, die Nachricht wird gelesen, und “Fans” gucken sich die Sache dann ratzfatz mal eben vor Ort an? Möglichst noch schnell in Schale geworfen und mit Trikot korrekt bekleidet? Und diese Fans “mustern” dann die zwei Verhandlungspartner? Oder war es anders, die Fans kamen zufällig ins Edelweiß, eventuell um den Österreicher Steinhöfel zu treffen, weil sie ihn da vermuteten, sahen aber nur den Schweizer und schrieben das dann enttäuscht in diese Inernetsituation?

Wenn “die Fans” von damals dies hier lesen sollten — bitte umgehend bei uns melden und für Aufklärung sorgen. Danke.
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Gegensätze ziehen sich an

Deshalb sind wir aber nicht desillusioniert. Im Gegenteil. Man muss eine Vision haben.

Michael Skibbe, Trainer von Eintracht Frankfurt, im Interview mit der FR vom 12.10.2009.

Das ist ja auch ihr gutes Recht. Aber das sind Visionen. Und Visionen haben im Fußball nur diejenigen, die keine Informationen haben.

Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, im Gespräch mit der FAZ vom 28.06.2008.

Viel wichtiger als solche Kleinigkeiten ist das hier: Wenn Sie bitte klicken möchten ….

 
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